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Pumpspeicherkraftwerk Herdecke

Das Pumpspeicherwerk Herdecke wurde im Jahr 1989 als Nachfolger des Koepchenwerks in Betrieb genommen. • © ummet-eck.de / christian schön
 
Anfang der 80er Jahre kam es im damals 50 Jahre alten Pumpspeicherwerk Koepchenwerk zu einem Riss in einer Turbine. Nachdem sich weitere Risse auch in den anderen Turbinen fanden, wurde beschlossen, ein neues Pumpspeicherwerk direkt nebenan zu errichten.

Ergebnis ist das Pumpspeicherwerk Herdecke, das im Jahr 1989 den Betrieb aufnahm. Wie auch das alte Kraftwerk nutzt das neue Werk das gleiche Oberbecken und auch den Hengsteysee als unterbecken.

Die Leistung von maximal 162 MW im Turbinenbetrieb und 153,6 MW im Pumpbetrieb wird in einer einzigen Pumpturbine realisiert, die im Bedarfsfall innerhalb von etwa einer Minute auf volle Leistung gefahren werden kann. Der Wirkungsgrad des Kraftwerk liegt nach Betreiberangaben bei etwa 75%.

Das Kraftwerk liefert dementsprechend wie alle Pumpspeicherwerke Spitzenstrom, das heißt Strom in besonders laststarken Zeiten. Wenn gerade wenig Strom verbraucht wird, wird das Wasser wieder auf den Berg gepumpt und steht dann für neue Energie zur Verfügung.
 

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Das Pumpspeicherwerk Koepchenwerk 1 wurde 1930 in Betrieb genommen. Im Jahr 1980 wurden Risse in den Pumpengehäusen entdeckt und das Kraftwerk daraufhin stillgelegt. • © ummet-eck.de / christian schönKoepchenwerk
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